Brainfood

48 hours.

48 Stunden. Mehr habe ich nicht mehr in Deutschland. Das sind meine letzten zwei Tage hier. Nun heißt es Abschied nehmen, jedenfalls für ein Jahr.

Am Montag um 13:15 Uhr geht mein Flieger. Erstmal nach Süddeutschland, dann weiter nach Newark. Weitere 48 Stunden werde ich in New York City (also Stamford, Connecticut) verbringen. Danach geht es weiter in mein neues Leben: Seattle. Hoffnungsvoll werde ich dort ein Jahr verbringen, arbeiten, reisen, leben.

Was ich dort mache?

Irgendwie habe ich auf diesem Blog noch nicht wirklich was über mein Abenteuer berichtet, es war lange Zeit sehr still hier. Ich brauchte diese Zeit, einfach, weil ich sehen wollte, wer ich geworden bin und wer ich noch sein möchte. Jetzt, in der Zukunft.
Ich bin noch längst nicht am Reiseziel angekommen, aber es gibt Veränderungen, wie z.B. den Namen des ganzen Blogs. Aus dem verspielten fairytale Leali ist das „einfache“ Lea Lebt geworden. Das ist, was auch dieser Blog widerspiegeln soll. Mein Leben, meine Gefühle. Meine Lieblingsdinge und mein Abenteuer. Dieses Abenteuer.

Am 01.04.2019 geht mein Flieger. Dann werde ich in die Vereinigten Staaten von Amerika reisen, um dort für ein Jahr zu leben und zu arbeiten – genauer gesagt werde ich ein Au Pair Jahr machen. Also praktisch gesehen meinen Beruf mit einem Auslandsaufenthalt verbinden.
Nun sind also meine letzten 48 Stunden angebrochen, die ich hier in Deutschland verbringen darf und es ist wahnsinnig schwer für mich gerade. Ich habe mich von fast allen Menschen verabschiedet, habe meine Koffer gepackt und lade fleißig Videos bei YouTube hoch (der Link kommt am Ende des Beitrags!).
Immer wieder versuche ich meine Gefühle in Worte zu fassen, das was in mir vorgeht irgendwie zu beschreiben. Es ist einfach nicht möglich, weil ich gerade alles gleichzeitig fühle. Die wahnsinnige Dankbarkeit, dass so viele Menschen hinter mir stehen, der Schmerz, all das hier hinter mich lassen zu müssen, auch wenn ich das ja wollte und die Vorfreude auf mein neues Leben, die neuen Menschen, dieses neue Land – am anderen Ende der Welt. All diese Gefühle durchfluten mich in jeder Sekunde und ich fühle mich, als wäre ich auf einem komischen Trip.
Schlafen ist für mich mittlerweile kein Kinderspiel mehr. Zu groß ist die Aufregung, zu groß ist die Nervosität, die Angst, die Vorfreude.

Ich bin unglaublich dankbar für die WhatsApp-Gruppe, die ich mit anderen deutschen Mädels habe, die ebenfalls am 01.04 ausreisen werden und die ich entweder schon am Flughafen oder bei den Orientation-Days kennenlernen darf. Wir bauen uns momentan ein wenig auf, wir unterstützen uns und versuchen, dass ganze auf uns zukommen zu lassen.
Danke Mädels, dass es euch gibt.

ich werde versuchen, euch mitzunehmen und euch so viel wie möglich zu zeigen. Meine Gastkinder darf ich nicht zeigen von der Familie aus und das finde ich auch vollkommen in Ordnung, aber ansonsten versuche ich, euch an allem teilhaben zu lassen. Außerdem findet ihr mich auf YouTube unter dem Namen Lea abroad. Folgt mir auch da, wenn ihr zu den Geschichten auch noch mein Gesicht sehen wollt.

Ich freue mich auf dieses Abenteuer und ich bin bereit.

Eure Lea.

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